Das Kleiderschrank-Projekt (Rezension)

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Mode ist vergänglich, Stil niemals.

Coco Chanel

Seinen eigenen Stil zu finden, ist hohe Kunst, das hat auch schon Coco Chanel gewusst.

Mode hat mir von klein auf sehr viel Spaß gemacht. Aber mit dem Einstieg in die Arbeitswelt der „Lehrkörper“ und schon Monate im Voraus, stellte sich für mich die Frage: Was zieh ich bloß an? So banal die Frage auch wirken mag, sie bewegt mich wirklich, nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Alltag.

Wenn ich mich an meine eigene Schulzeit erinnere, dann vor allem an Lehrer und Lehrerinnen, die sich unauffällig gekleidet haben. Modische Lehrerinnen habe ich indes für ihren Mut bewundert, aus dieser ungeschriebenen Uniform herauszubrechen.  Mode heißt für mich, ein Stück weit das Innere nach Außen zu kehren.

Auch wenn es für Lehrer/innen keinen direkten Dresscode oder eine Uniform gibt, folgen viele dem ungeschriebenen Gesetz der Unauffälligkeit. Aber auch dabei kann viel falsch gemacht werden, wenn Passform, Farbe, Größe und Stil einfach nicht zum Träger passen, dafür findet sicher jeder ein Beispiel aus seiner sozialen Umgebung.

Mein Kleiderschrank ist ein guter Spiegel meiner Shoppingseele. Dort hängen so einige  Kleider. Besonders gemustert/geschnitten/bestickt gibt es für jeden Anlass etwas -außer dem Alltag… Und es schmerzt mich, dass viele der guten Stücke 364 Tage im Jahr ihr Dasein hinter geschlossenen Schranktüren verbringen müssen. Ein paar ganz wenige hängen sogar ungetragen da.

Ein Plan musste also her!:-)

In den letzten Wochen habe ich  Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees
gelesen. Weil es sehr geholfen hat, etwas Klarkeit darüber zu bekommen, wie momentan mein sogenannter „Stil“ ist und wo mein Stilweg hinführen könnte, möchte ich eine kleine Buchvorstellung mit euch teilen!

Was ich an Das Kleiderschrank-Projekt sehr mag, sind die detailierten Infos, Aufgaben und Tipps. Wenn man Schritt für Schritt die Kapitel durcharbeitet, erfährt man sehr viel über sich selbst, seine Stil-Persönlichkeit und Ziele für nächste Shoppinginvestionen, die sich wirklich lohnen.

So habe ich feststellt, dass ich im Alltag fast ausschließlich Jeans trage, aber tief im Innersten ein Kleidermädchen bin (was keine wirkliche Überraschung war).

Als ich mit dem Buch „durch“ war, hatte ich das Gefühl, ein klareres Bild von der Art und Weise zu haben, wie ich mich kleiden möchte und was meine Geht-immer-Varianten sind. Auch wie ich in Zukunft cleverer einkaufe.

Es fühlt sich toll an, nun eine Idee zu haben, wie mein Kleidungskonzept aussehen kann mit Stücken, die ich nicht nur wunderschön finde, sondern auch prima im Alltag tragen kann.

Wohoo!

Eine feine Sache ist, dass die Ratschläge nicht wie die typischen Basic-Listen aus Zeitschriften sind, mit Teilen, die unbedingt JEDER Kleiderschrank braucht.  Wir alle sind verschieden und das ist wunderbar und ich freu mich, dass das Buch mir geholfen hat einen ganz individuellen Plan zu entwickeln, der zu meiner Gaderobe passt.

Ich freue mich sehr, dass ich zufällig auf das Buch gestoßen bin. Wenn euch die Zusammenstellung der Gaderobe von Dingen, die du liebst und Dingen die nützlichen sind, auch so manches Mal Schwierigkeiten bereitet, dann könnte dieses Büchlein vielleicht etwas für dich sein!

Liebste Grüße

Julia

Ich danke dem Dumont-Buchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.


Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt

Dumont-Buchverlag

Hardcover, gebunden, 272 Seiten, Originalverlag: Ten Speed Press, Berkeley 2016, Originaltitel: ›The Curated Closet. A Simple System for Discovering Your Personal Style and Building Your Dream Wardrobe‹

ISBN 978-3-8321-9926-5

 28 Euro

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2 Gedanken zu “Das Kleiderschrank-Projekt (Rezension)

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