Moodboard für die große Flurumgestaltung

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber in unserer Wohnung gibt es Räume, die wir bisher recht stiefmüttlerlich behandelt haben (und das, obwohl wir nun schon ganze 7 (!!!) Jahre hier wohnen…). Dazu zählt neben Abstellkammer und Bad auch unser Flur. Diese Räume haben wir zu unserem Einzug mit dem Allernötigsten ausgestattet und dabei hat sich kaum etwas in den vergangenen Jahren geändert. Wert auf Ästhetik haben wir dabei kaum gelegt.

Nachdem meine Pinnwand von Flur-Inspirationen nun überquoll, habe ich mich entschlossen, die Sache in die Hand zu nehmen und Pläne für eine „Real-Life“-Umgestaltung zu fassen. Denn der Flur ist vielleicht einer der wichtigsten Räume. Wenn Gäste zum ersten Mal eine Wohnung betreten, ist der Flur der Ort, der den ersten Eindruck hinterlässt.

Hier also eine abgespecktes Moodboard meiner Pinnwand, das neben praktischen Sachen auch feine Kleinigkeiten bereithält:

Flurinspirationen oui la vie

  1. Ein feiner Korb aus Seegras, in dem sich wunderbar Mützen, Schals und Kleinigkeiten unterbringen lassen.
  2. Eine wunderbare Schatulle, die Platz für Ohrringe und Ringe bietet.
  3. Eine Bank, auf der man prima Platz nehmen kann.
  4. Diese afrikanische Schale, auf der Schlüssel und Handys ihr Plätzchen finden.
  5. Ein Rattan-Sessel, der zum Schuhe-zu-binden einlädt.
  6. Ein farbenfroher Ikat-Teppich für mehr Gemütlichkeit und Farbe.
  7. Dieser Palmenhaken für Jacke, Tasche oder Kette!
  8. Ein weißer Pouf für ein bisschen Dekadenz…
  9. Dieses offene Regal, in dem neben Jacken auch Schuhe verstaut werden können.
  10. Ein abstrakter Bilderrahmen für Erinnerungen aus dem Fotoautomat.

Was ist euch neben den praktischen Gegenständen, wie Gaderobenhaken &Co. im Flur wichtig?

Habt noch eine feine Woche,

Julia

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Best-of Bilderbuch -die schönsten Bilderbücher zum Verschenken!

Mir ist es immer eine besondere Ehre, feine Neuheiten aus dem Buchladen vorzustellen. Die hier vorgestellten Kinderbücher sind nicht nur etwas für Kinder, sie laden auch Große zum Träumen ein. Seid also gespannt, welche guten Stücke es dieses Mal auf den Blog geschafft haben (eine Auswahl aus dem letzten Jahr findet ihr hier) .

Der Honigdieb

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Etwas mystisch mit muslimisch/hinduistischem Hintergrund erscheint zunächst Der Honigdieb. Mit seiner außergewöhnlichen Bildsprache und Farbwahl kann man als Leser  tief in die Welt der Mangrovenwälder und den besonderen Wetterbedingungen der Sundarbans eintauchen.Erzählt wird die Geschichte des Jungen Shonu, der sich sich auf eine spannende Reise begibt, aber das Gleichgewicht der Natur durch seine Gier nach süßem Honig zum Wanken bringt. Das Buch zeigt eine abenteuerliche Wechselbeziehung von Mensch und Natur und vermittelt, wie wichtig es ist, die Natur wertschätzend zu behandeln. Wunderbar sind die Buchseiten, die mit Sonderfarben bedruckt sind – das sieht und riecht man…

Der Honigdieb
Text: Karthika Naïr Illustration: Joëlle Jolivet
Übersetzung aus dem Englischen von Anke Caroline Burger
Format: 24,7 × 30 cm
Features: Sonderfarben, Hardcover, 52 Seiten
Bilderbuch, 3 bis 8 Jahre
ISBN: 978-3-89955-729-9
Preis: 17,90 €*

Von der Kostbarkeit des Wassers

Von der Kostbarkeit des Wassers

Auch bei „Von der Kostbarkeit des Wassers“ geht es um den Wert der Natur, vor allem aber um Wasser als Notwendigstes zum Leben. In leichten Illustrationen wird die Geschichte des Mädchens Zahina erzählt, das in einem Land aufwächst, in dem großer Wassermangel herrscht. Wasser gilt hier als wertvollstes Gut, das bewahrt werden muss. Beim täglichen Wasserholen passiert Zahina ein großes Missgeschick: Der Wasserkrug zerbricht beim Stolpern entzwei und das Wasser versickert im Boden. Später wird aber sichtbar, dass dies ein Wunder bewirkt…

Die Geschichte spiegelt nicht nur die Bedeutung des Wassers im Alltag vieler Kinder in anderen Ländern wieder, sondern findet ein wunderbares Ende, dass ich an dieser Stelle noch nicht verraten möchte.

Von der Kostbarkeit des Wassers …
Autorin: Anne Jonas, Illustratorin: Marie Desbons
Tinten Trinker Verlag
40 Seiten, gebunden, vierfarbig
25 cm x 25 cm
Preis: 16 €*
ISBN: 978-3-946401-09-4
Ab 5 Jahren


Matisse und sein Garten

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Ich bin großer Matisse-Fan. Die Einfachheit seiner Bildelemente ist beeindruckend und ich war hocherfreut zu entdecken, dass sich die Autorin Samantha Friedman daran gemacht hat, ein Teil seiner Geschichte zu erzählen. Mit wunderbaren Scherenschnitten hat Christina Amodeo dazu ganz in der Manier des großen Meisters traumhafte Scherenschnitte geschaffen, welche die Formfindung Matisses illustrieren. Erzählt wird, wie Matisse durch Zufall seine Formsprache im Scherenschnitt fand und mit welcher Intensität und Ausdauer er seine Scherenschnitte schuf und mit Form und Farbe als Gesaltungsmittel spielt.

Im Buch finden sich auch 8 Abbildungen von Matisses Scherenschnitten und sie bilden eine tolle Verbindung mit den Illustrationen Amodeos.

Autorin: Samantha Friedman, Illustratorin: Christina Amodeo

Diogenes Verlag

Hardcover Pappband 
22,9 x 29,8 cm
44 Seiten 
ISBN: 978-3-257-02139-4 
Preis: 20 €*
* unverb. Preisempfehlung


Ich danke dem Kleine Gestalten Verlag, dem Tintentrinker Verlag und dem Diogenes Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung dieser wunderschönen Bücher.


 

Spinat-Lachsrollen

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In unserer Familie ist der Sommer die Geburtstagsjahreszeit. Eine Feier jagt die nächste und mittlerweile haben sich ein paar Rezepte so etabliert, dass ich sie euch unbedingt vorstellen möchte.

Einer dieser Evergreens ist die Spinat-Lachsrolle. Sie ist ähnlich schnell zu zaubern wie die Frischkäse-Lachswrapröllchen und einfach nur echt lecker.

Diese Köstlichkeit ist so beliebt, dass sie auf fast jedem Geburtstag auf den Tisch kommt (allerdings auch fast nur an Geburtstagen:-)).

Das brauchst du dafür:

  • 750g Blattspinat (frisch oder aus dem Tiefkühlfach)
  • 1-2 Eier
  • 1 Packung naturbelassenen Frischkäse
  • 200g geriebenen Käse (je nach Vorlieben Gouda oder Emmentaler)
  • 200g Lachs in Scheiben

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So geht´s:

Den Spinat auftauen und mit dem geriebenen Käse und Eiern zu einem Teig vermischen. Die Masse auf dem Backblech gleichmäßig und glatt verstreichen. Ca. 30 min im vorgeheizten Ofen bei etwa 160 Grad backen. Die Kruste sollte leicht goldgelb sein und die Masse gut vom Blech lösbar sein. Nach dem Backen vollständig erkalten lassen. Dann vollständig mit Frischkäse bestreichen und den Lachsscheiben belegen und schon ist die Rolle fast fertig. Der länglichen Seite straff rollen und am besten vor dem Schneiden der Scheiben in den Kühlschrank stellen. Je nach eigenem Wunsch können die Scheiben geschnitten werden, ich schneide sie meist in ca. 2,5 cm dicke Scheiben. Dann auf einer schönen Platte drapieren und ab auf den Tisch!

 

Habt einen guten Start in die neue Woche,

Julia

Das Kleiderschrank-Projekt (Rezension)

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Mode ist vergänglich, Stil niemals.

Coco Chanel

Seinen eigenen Stil zu finden, ist hohe Kunst, das hat auch schon Coco Chanel gewusst.

Mode hat mir von klein auf sehr viel Spaß gemacht. Aber mit dem Einstieg in die Arbeitswelt der „Lehrkörper“ und schon Monate im Voraus, stellte sich für mich die Frage: Was zieh ich bloß an? So banal die Frage auch wirken mag, sie bewegt mich wirklich, nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Alltag.

Wenn ich mich an meine eigene Schulzeit erinnere, dann vor allem an Lehrer und Lehrerinnen, die sich unauffällig gekleidet haben. Modische Lehrerinnen habe ich indes für ihren Mut bewundert, aus dieser ungeschriebenen Uniform herauszubrechen.  Mode heißt für mich, ein Stück weit das Innere nach Außen zu kehren.

Auch wenn es für Lehrer/innen keinen direkten Dresscode oder eine Uniform gibt, folgen viele dem ungeschriebenen Gesetz der Unauffälligkeit. Aber auch dabei kann viel falsch gemacht werden, wenn Passform, Farbe, Größe und Stil einfach nicht zum Träger passen, dafür findet sicher jeder ein Beispiel aus seiner sozialen Umgebung.

Mein Kleiderschrank ist ein guter Spiegel meiner Shoppingseele. Dort hängen so einige  Kleider. Besonders gemustert/geschnitten/bestickt gibt es für jeden Anlass etwas -außer dem Alltag… Und es schmerzt mich, dass viele der guten Stücke 364 Tage im Jahr ihr Dasein hinter geschlossenen Schranktüren verbringen müssen. Ein paar ganz wenige hängen sogar ungetragen da.

Ein Plan musste also her!:-)

In den letzten Wochen habe ich  Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees
gelesen. Weil es sehr geholfen hat, etwas Klarkeit darüber zu bekommen, wie momentan mein sogenannter „Stil“ ist und wo mein Stilweg hinführen könnte, möchte ich eine kleine Buchvorstellung mit euch teilen!

Was ich an Das Kleiderschrank-Projekt sehr mag, sind die detailierten Infos, Aufgaben und Tipps. Wenn man Schritt für Schritt die Kapitel durcharbeitet, erfährt man sehr viel über sich selbst, seine Stil-Persönlichkeit und Ziele für nächste Shoppinginvestionen, die sich wirklich lohnen.

So habe ich feststellt, dass ich im Alltag fast ausschließlich Jeans trage, aber tief im Innersten ein Kleidermädchen bin (was keine wirkliche Überraschung war).

Als ich mit dem Buch „durch“ war, hatte ich das Gefühl, ein klareres Bild von der Art und Weise zu haben, wie ich mich kleiden möchte und was meine Geht-immer-Varianten sind. Auch wie ich in Zukunft cleverer einkaufe.

Es fühlt sich toll an, nun eine Idee zu haben, wie mein Kleidungskonzept aussehen kann mit Stücken, die ich nicht nur wunderschön finde, sondern auch prima im Alltag tragen kann.

Wohoo!

Eine feine Sache ist, dass die Ratschläge nicht wie die typischen Basic-Listen aus Zeitschriften sind, mit Teilen, die unbedingt JEDER Kleiderschrank braucht.  Wir alle sind verschieden und das ist wunderbar und ich freu mich, dass das Buch mir geholfen hat einen ganz individuellen Plan zu entwickeln, der zu meiner Gaderobe passt.

Ich freue mich sehr, dass ich zufällig auf das Buch gestoßen bin. Wenn euch die Zusammenstellung der Gaderobe von Dingen, die du liebst und Dingen die nützlichen sind, auch so manches Mal Schwierigkeiten bereitet, dann könnte dieses Büchlein vielleicht etwas für dich sein!

Liebste Grüße

Julia

Ich danke dem Dumont-Buchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.


Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt

Dumont-Buchverlag

Hardcover, gebunden, 272 Seiten, Originalverlag: Ten Speed Press, Berkeley 2016, Originaltitel: ›The Curated Closet. A Simple System for Discovering Your Personal Style and Building Your Dream Wardrobe‹

ISBN 978-3-8321-9926-5

 28 Euro

Gute Vorbereitung ist alles.

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Um Neuanfänge dreht sich momentan alles bei uns. Der wohl Größte steht im Sommer an, denn da heißt es: Alles auf Schulanfang!

Da ich mindestens genauso aufgeregt bin wie die kleine Miss, macht es mir umso mehr Freude, im Vorfeld alles zu planen. Ein Schulanfang ist ein bisschen wie eine Hochzeit, zumindest was die Organisation angeht. Man sucht sich nicht nur eine Schule aus, sondern organisiert auch eine Partylocation, gutes Essen und Getränke, verwirft die Gästeliste ein paar Mal, plant Spiele, …

Für den eigentlichen Schulbeginn ist die Vorbereitung des Arbeitsplatzes für das zukünftige Schulkind und die Ranzenfrage essentiell. Was den Arbeitsplatz betrifft, sammle ich seit Monaten Inspirationen (vor allem für meinen eigenen Arbeitsbereich:-)).

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Bei der ganzen Planung endete der Schreibtischkauf in einem spontanen Liebe-auf-den-ersten-Blick-Kauf bei Ikea. Es ist ein Schreibtisch für Erwachsene, aber dank der schlanken ausgestellten Beine und seiner schmalen Arbeitsfläche ideal für die kleine Miss. Ich hoffe, dass er ihr lange gefallen wird.

Lange habe ich überlegt, was alles auf den Schreibtisch gehört. Ich wollte eine inspirierende Arbeitsumgebung schaffen, die Spaß macht und dazu einlädt, selbst kreativ zu werden. Auf dem Schreibtisch hat deshalb ein riesiges abstraktes Selbstportrait aus Unizeiten seinen Platz gefunden. Dazu ein Buchhalter, der wie der Schreibtisch selbst aus Bambus hergestellt ist, eine LED-Lampe und ein kupferner Drahtkorb mit Kleinigkeiten. In dem Drahtkorb ist ein Programmheft vom letzten Opernbesuch, ein Eimer mit vielen Bügelperlen und einer Sukkulente. Die kleine Miss hat hier die Gelegenheit sich als Pflegerin zu erproben, bevor es um ein eigenes Haustier geht.:-)

Der Schreibtisch hat noch drei Schubladen, in denen neben Malblättern weitere Schulutensilien ihren Platz finden.

 

Die Frage des richtigen Schulranzens war da schon schwerer. Ich selbst hatte als Kind Probleme mit dem Rücken und meine Eltern haben immer sehr darauf geachtet, dass ich ergonomische Schultaschen und Rucksäcke trage.

Bei der Suche erwartete uns ein Überangebot und die Qual der Wahl. Wir haben uns schließlich für einen Ergobag cubo entschieden. Primär war mir eine ergonomische Tragweise wichtig und die haben wir beim Cubo gefunden.

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Die kleine Miss war schon immer ziemlich schmal und der Ranzen passt dank Verlauf in die Höhe und nicht wie üblich in die Breite dem kleinen Körper gut an. Er hat einen Hüft- und einen Schultergurt und ähnelt dabei Trekkingrucksäcken. Ein Fliegengewicht ist er mit seinen 1100 g dazu auch.

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Wie beim Schreibtisch, haben wir hier auch auf Nachhaltigkeit geachtet. Der Cubo besteht aus Textilien, die 100%ig aus recycelten PET-Flaschen bestehen.

Schwieriger wurde nur die Modellauswahl. Denn da gibt es alles, was das Herz sich wünschen kann.

Weil der Ranzen vom kleinen Mann noch nachgenutzt werden soll, haben wir uns für den DinosauriBär entschieden. Er hat eine grüne, pflanzenähnliche Musterung und -wie der Name schon verrät- Dinosaurier-Kletties zum Anstecken. Die kleine Miss darf sich später noch andere Kletties aussuchen, aber mit der Ranzenfarbe ist sie zufrieden.

Der Ranzen ist in 3 Fächer im Innenteil aufgeteilt und außen findet sich noch ein weiteres Fach. Platz ist auf jeden Fall genug für Federmäppchen, Brotbüchse, Trinkflasche und Co.. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie der Cubo sich im Schulalltag machen wird. Zum Ranzenset gehört noch eine Schlampermappe, ein Sportbeutel, 4 Kletties und last but not least eine prall gefüllte Federmappe.

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Soweit steht also ein Teil unserer Vorbereitungen für den Ernst des Lebens.

Auf welche großen und kleinen Projekte bereitet ihr euch gerade vor?

Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche,

Julia

 


Ich danke dem Team von Ergobag für den lieben Kontakt und die sehr schöne Kooperation. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

 

 

 

new beginnings.

 

20170127_115831Seit mehreren Wochen überkommt mich ein Gefühlscocktail aus Freude, Angst, Aufregung und ganz viel Herzklopfen. Mal überwiegt die Aufregung, mal das Gefühl, das mir alles über den Kopf wachsen wird und ich mich in Überstunden überschlagen werde und mich ab sofort von meinem Privatleben verabschieden darf.

Für mich steht ein weiterer wichtiger Schritt im Leben an, ab Februar werde ich die Tafel regieren und mich meiner bisher größten Herausforderung stellen: dem Arbeitsleben als Studienreferendarin.

Es war schon klasse, endlich meine Masterarbeit abzugeben. Ein großer Schwall an Stolz auf mich selbst, aber vor allem auf Familie und Freunde, die mich in dieser Zeit als nervliches Wrack ertragen haben (DANKE!!!). So lernt man seine eigenen Grenzen kennen:-). Ein glorreiches Kapitel meines Lebens neigte sich dem Ende. Und so ganz Abschied nehmen wollte ich nicht. Uni ist was feines. Ich muss wohl ehrlich zugeben, dass ich Lernen insgeheim sehr mag. Viel leicht zu sehr. Für Lebensabschnitte gilt aber das gleiche wie für Partys: man soll gehen, wenn es am schönsten ist.

Nun also Referendarin. Damit sind viele Ansprüche an sich verbunden und das Wissen, dass andere sicher mindestens genauso hohe Erwartungen haben werden, macht die Sache nicht leichter. Ein erstes Treffen letzte Woche mit meinen zukünftigen Mitstreitern (3 jungen Herren) brachte erste Erleichterung: Ich bin damit nicht allein. Und zweitens: das wird eine gute Selbsterfahrung. Gegebenenfalls werden wöchentlich Treffen in einer Bar unseres Vertrauens stattfinden, so wie gestern Abend.

Die letzten Tage bevor es losgeht, genau 4 an der Zahl, werde ich in vollen Zügen genießen. Und an meiner Liste weiterschreiben, welche Dinge mir besonders wichtig sind und als Erinnerung in den Kalender eintragen. Zum Glück habe ich glücklicherweise ganz tolle Freundinnen, die mich zu Kaffeekränzchen, Grillabende und Clubs schleppen werden, wenn ich zu unausgeglichen bin.

“The secret to doing anything is believing that you can do it. Anything that you believe you can do strong enough, you can do. Anything. As long as you believe.”

Bob Ross

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In diesem Sinne wünsche ich euch Mut, Selbstvertrauen und Passion beim Meistern der Herausforderungen des Lebens.

Julia

Last minute Weihnachtstipps für kleine Bücherwürmer

Weihnachten naht in sehr großen Schritten und wenn es euch so wie mir geht, fehlt noch das eine Geschenk.

Richtig schwer wird es, wenn man ein passendes Buch für kleine Menschen sucht; für die Nichte, den Neffen, das Kind der besten Freundin, das Patenkind oder die eigenen Kinder… Die Auswahl in den meisten Buchläden ist gigantisch und wenn man ehrlich ist, befindet sich darunter auch eine Menge Schund. Im Gegensatz zur Erwachsenenliteratur ist es durch mangelnde Bestsellerlisten und anderen Bewertungen anspruchsvoller nach einem feinen Buch zu suchen.

Ich selbst mag es sehr, durch Buchläden zu stöbern und nach sowohl inhaltlich bedeutsamen als auch schön illustrierten Büchern Ausschau zu halten und mich beim Blättern in den Geschichten zu verlieren.

Darum habe ich mich in den Buchladen meines Vertrauens gewagt und stelle euch heute meine Top-3 2016 vor:

Lied für Louise -Das bunte Leben von Louise Bourgeois

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  • Um was geht es? Um die rührende Geschichte von Louise, die nach einem Schicksalsschag auf Umwegen zurück zu ihrem Wurzeln findet, das Handwerk ihrer Eltern aufgreift und dabei doch ihren ganz eigenen Weg findet.
  • Für wen ist es geschrieben? Für Träumer, kreative Kinder
  • Das Besondere? Hier stimmen Satz und Zeichen so gut zusammen, dass einem bei den liebevollen Illustrationen mit einzigartigen Details ganz warm ums Herz wird. Außerdem wird hier die die wahre Geschichte der Künstlerin Louise Bourgeois erzählt, deren außergewöhnliches Leben Kinder inspiriert.

Herausgeber: Illustriert von Arsenault, Isabelle Autor(en): Novesky, Amy

Seemann Henschel Verlag

ISBN 978-3-86502-380-3
40 Seiten, ab 8 Jahren
16,95 EUR


Das schönste und größte Bildwörterbuch der Welt

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  • Was ist es? Ein Bildwörterbuch, dass auf über 60 (!!!) Seiten vor Sachen zum Entdecken nur so strotzt: mit überraschenden Bildern, mit viel Wortwitz und überbordender Fantasie. Ein Buch, an dem nicht nur Kinder großen Spaß haben werden! Inhaltlich werden viele verschiedene Themenbereiche abgedeckt, von Bildwörterbuchklassikern wie Seiten zur Natur, Essen und Farhzeuge, aber auch neue wie die schönen Künste, Kleiderwahl, Musik,…
  • Für wen ist es geschrieben? Für Groß und Klein. Kinder, die es lieben sich wieder die gleichen Bücher anzuschauen und doch jedes Mal Neues zu entdecken und Erwachsene, die den Witz, die Sprache und Darstellungen eines Kinderbuchs schätzen,
  • Das Besondere? Es wimmelt und wie! Für mich persönlich eher ein Wimmelbuch, das teilweise fast zu viel des Guten bietet. Aber die Illustrationen von Tom Schamp, die mit viel Witz ganze Szenerien füllen, machen das wett.

Tom Schamp/Birgit Erdmann (Übers.)

Gerstenberg-Verlag

ISBN 978-3-8369-5934-6
64 Seiten, ab 4 Jahren
19,95 EUR


Wunderwesen aus der Tiefe

  • Was ist es? Ein Pop-up-Buch, dass in die märchenhafte Welt der Tiefsee entführt.https://blogger.randomhouse.de/content/edition/covervoila/421_7232_169427_xxl.jpg Zu entdecken gibt es alle sonder- und wunderbaren Lebewesen, die sich unter der Wasseroberfläche tummeln.
  • Für wen ist es geschrieben? Für Entdecker und Naturkinder.
  • Das Besondere? Der Autor des Buches, Ernst Haeckel, entdeckte selbst jahrzehnte lang als Naturforscher die Welt. Seine Zeichnungen sind so detailreich, dass man über die Wunderwesen der Unterwasserwelt einfach nur staunen kann. Maike Biederstaedt, die in diesem Buch die Pop-ups gestaltet hat, zeigt eindrucksvoll, wie die Wesen der Tiefsee scheinbar lebendig werden und sich in die dritte Dimension entfalten.

Illustrationen von Ernst Haeckel, Maike Biederstädt

Prestel-Verlag

ISBN: 978-3-7913-7232-7

16 Seiten, ab 5 Jahren
24,99 €


Welche Bücher verschenkt ihr richtig gerne? Habt ihr vielleicht sogar selbst einen absoluten Favoriten?

Habt noch einen entspannten Abend,

Julia


Ich danke dem Seemann Henschel Verlag, dem Gerstenberg Verlag und dem Prestel Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare. Meine persönliche Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Chocoholic III: Schokoladenberge

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Ebenfalls beim Plätzchenbackmarathon sind die delikaten Schokoberge entstanden. Sie sind schnell und leicht gemacht und sind die ultimativen Schokoladenbomben.:-) Rezepte für weitere schokoladige Grüße aus der Küche findest du hier und hier.

Zutaten:

  • 180 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 g Kakaopulver
  • 30 Stk. Schokolade

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So geht es:

Butter und Zucker schön schaumig rühren und behutsam das Eigelb dazugeben. Mehl, Kakao und Backpulver dazu und die Masse zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig 15 min ruhen lassen. Den Teig 5 mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Etwa 30 Kreise mit je einem Stück Schokolade belegen und einen zweiten Kreis  darauflegen, die Ränder gut andrücken.

Im Backofen bei 160 Grad etwa 10 min backen.

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Chocoholic II: edle Kakao-Blütentaler

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Es ist immer eine gute Sache, wenn man Freunden richtig gute Rezepte bekommt. Die Kakao-Blütentaler sind meine absoluten Favoriten für 2016. Sie machen optisch viel her, sind geschmacklich grandios und doch einfach in der Zubereitung:-).

Das brauchst du:

  • 100 g Butter oder Margarine
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Kakaopulver
  • 125 g Mehl
  • 125 g weiße Kuvertüre
  • 1 Pkg. Belegkirschen

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So geht es:

Aus Butter (in Flöcken), Zucker, Eigelb, Salz, Kakao und Mehl einen Teig kneten. Den Teig zu einer Rolle (ca. 4 cm dick) formen und mindestens 1/2 Std. in den Kühlschrank stellen.

Die Teigrolle in schmale Scheibchen schneiden und im Backofen bei 200 Grad ca. 10 min backen. Kekse dann auskühlen lassen.

Die Kouvertüre schmelzen und auf dem Keksen verteilen. Dazu mittig eine Belegkirsche platzieren und etwas von den Pistazien als Blüten verteilen. Fertig!

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Alles Liebe

Julia

Himmlische Leipziger Augen

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Bisher habe ich Linzer Augen nur gekauft und wollte sie dieses Jahr zum ersten Mal endlich selber backen.

Mit zwei sehr guten Freundinnen von mir habe ich an einem Sonntag einen Backmarathon veranstaltet und wunderbare Plätzchen bgebacken. Die Linzer Augen habe ich kurzer Hand umbenannt, da wir statt Risbengelee, das normalerweise verwendet wird, feinstes selbstgemachtes Pflaumenmus als Füllung verwendet haben. Die Linzer unter euch mögen es mir bitte verzeihen.:-)

Weitere weihnachtliche Rezepte, z.B. mit einer Extra Portion Schokolade, viel Zimt und Liebe oder Vanille und Zimt, findet ihr auch auf dem Blog.

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Das brauchst du:

  • 300 g Mehl
  • 200 g Butter (nicht ganz kalt, in kleine Stücke geteilt)
  • 100 g  Puderzucker
  • 1 Pkt. Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 100 g geriebene Mandeln
  • 1 Prise Zimt, (nach Wunsch ein wenig mehr)
  • 1/2 Zitrone, abgeriebene und sehr fein gehackte Schale davon
  • Für die Füllung: Gelee oder Pflaumenmus und Puderzucker zum Bestäuben

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So wird es gemacht:

Das Mehl mit den übrigen Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit dem Knethaken (Küchenmaschine oder Handmixer) rasch zu einem Teig verarbeiten. Ca. 20 – 30 Min. kalt stellen.

Backofen auf 180 Grad Heißluft vorheizen, den Teig ca. 2-3 mm dick ausrollen und Scheiben von ca. 5 cm Durchmesser ausstechen.

Aus der Hälfte der Scheiben jeweils ein Loch ausstechen (nicht zu groß, sonst bricht der Keks beim Ausstechen).

Die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mittig in den vorgeheizten Ofen schieben und ca. 10 – 12 Min. hellbraun backen.

Nach kurzem Überkühlen auf die ungelochten Scheiben ein Häufchen Pflaumenmus geben, die gelochten Scheiben mit Puderzucker bestreuen und jeweils zwei zusammensetzen. Das Mus ein wenig aus den Löchern herausquellen lassen.

Die fertigen Leipziger Augen noch 1-2 Stunden auf einem Gitter trocknen lassen und dann in einer Dose verstauen.

Einige Tage gut durchziehen lassen und kühl lagern.

Liebste Grüße

Julia

Ps. Einen herzlichen Dank für die Bereitstellung ihrer Küche und einer unglaublichen Masse an Backzutaten geht an dieser Stelle an Lia!

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