Whoop whoop!

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Dieses Jahr war es endlich soweit! Für mein erstes Festival sollte es etwas besonderes sein und in der Fülle der Auswahl ist es gar nicht so einfach, etwas passendes zu finden. Gemeinsam mit meinem Schwesterherz Claudi habe ich die Hauptstadt unsicher gemacht beim Lollapalooza.

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Das Lollapalooza gastierte erstmalig in Deutschland und zu erleben gab es neben richtig coolen Acts, wie James Bay, Mackemoore, Deichkind und Co verschiedene Areas, in denen man sich austollen konnte.

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Photoboots, Kidsarea, Lolla Fun Fair (mit Gauklern und Jahrmarktgetümmel) und einem grünen Kiez, in dem verschiedene Oranisationen sich vorstellten, waren da, um sich nach dem Tanzen die Beine zu vertreten.

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Cool war auch die Kooperation mit verschiedenen Künstlern, die begehbare Kunsträume geschaffen hatten, ebenso gab es die Möglichkeit selbst den Pinsel zu schwingen.

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Um aber so richtig hip zu sein im Jahr 2015 braucht man  Metaltattoos und Blumenkränze im Haar, ja bestenfalls noch eine Menge Glizzer im Gesicht. Damit konnte man sich gratis auf der Fun Fair verschönern und beschmücken lassen.

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Sex, Drugs and Rock´n Roll gab es bei Deichkind, aber vor allem ein deutliches Statement: REFUGEES WELCOME!

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Zeit für ein kleines persönliches Fazit:

+ tolle Acts

+ großartige Beschäftigungsmöglichkeiten bei duchtanzen Füßen (hatte ich die riesigen Schaukeln erwähnt?)

+ faire Essens- und Getränkepreise

+ Orginalität (wo sonst wird man von Gauklern auf mobilen Fahrgerätschaften verfolgt?!?!)

-lange Warteschlangen bei Stillung aller natürlichen Bedürfnisse (mindestens eine 3/4 Stunde warten, um Zutritt zum Dixi zu bekommen ist definitiv zuuu lange um im Anschluss genau so lange beim Essen anzustehen…)

Wir kommen wieder!

Prag

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Nein, das Foto lügt nicht. Es regnete und regnete. Der Tagestrip nach Prag stellte sich als Wasserfestival heraus… Der Tag war also ziemlich grau. Mit einer lustigen Tanzreisegruppe machten wir (Schwesterherz Claudi, Gepäckträger Benni und meine Wenigkeit) uns 6.30 Uhr auf, um die goldene Stadt zu erkunden. Die Prognose war Regen, aber so ganz ernst nahmen wir das nicht. Hätten wir aber sollen. Denn von 8/9 Std Aufenthalt standen ganze 6 voll und ganz im Zeichen des feuchten Nass. Aber wir wären nicht hier, wenn wir nicht die ambitionieren Ziele gehabt hätten den Náplavka Flohmarkt am Moldauufer und ein ominöses Foodfestival zu suchen.

Aber erst einmal die wunderschöne Altstadt belaufen und ein paar Tourifotos schießen…

Vor Jahren begannen der Legende nach die ersten Straßenkünstler sich anzupinseln und in die Ecken zu stellen. Sie zogen in die weite Welt, eroberten alle größeren Städte und ein paar letzte Exemplare wie diese schrägen Vögel blieben zurück.

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Ganz großes Kino bietet auch dieser Kuriositäten-Markt. Wer freut sich nicht über Hexen?

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Nachdem wir ein paar Mal im Kreis gelaufen sind, kamen wir zur Karlsbrücke! Schien nicht der originellste Einfall zu sein, aber bestimmt einer dieser 1000 places you have to see before you die…

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David Cerný Babies am Kampa Museum möchte frau sich nicht nachts ansehen. Aber ich nehme an das Poporeiben bringt Glück;-)

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Mehr ist mehr.

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John the legend. Und (noch) kein Regen. Dafür die markantesten Augenbrauen des Tages – Cara Delevigne würde vor Neid erblassen.

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Von den restlichen Stunden existieren leider fast keine Fotos, dafür diese nette Aufnahme aus McCafé. Ja das ist schandhaft, aber verlässlich um Sachen frei von Stil zu trocknen.

Den Flohmarkt haben wir gefunden und nicht nur das, auch ein paar hundert wasserfeste Tschechen bei der Rose May Weinverkostung.  Man merke: mit Alkohol ist alles toll!

Fazit: Prag, wir kommen wieder. Und wieder. Bis die Sonne scheint!

Jule