Meine 5 Lieblingsorte in Leipzig

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Leipzig ist meine große Liebe. Ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebe und arbeite so gern in dieser Perle von Stadt. Auch wenn ich es liebe, die Welt zu bereisen, so gibt es doch kein schöneres Gefühl als hier wieder anzukommen. Leipzig ist für mich das nicht neue Berlin, da es ganz anders ist. Die Stadt hat eine ganz eigene Atmosphäre, Struktur und Leute, die es so einzigartig machen.

Anja von schönes+leben hat eine Blogparade und Insta-Challenge gestartet, in der Leipziger ihre Lieblingsorte vorstellen können. Sich auf fünf Leipzig-Orte zu begrenzen, ist gar nicht so einfach, deshalb kannst du die vorgestellten Orte als kleine exquisite Auswahl betrachten. Mit meiner Familie verbringe ich viel Zeit an der frischen Luft, weshalb ich vor hier allem „Draußen-Orte“ vorstelle, die wir relativ oft im Alltag besuchen.

Schau doch auch bei anderen Bloggern und Instagrammern vorbei, es gibt interessante Locations zu entdecken!

 


  1. Brachfläche Bayerischer Bahnhof

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Seit einigen Jahren kann man am Bayerischen Platz beobachten, wie von Anfang März bis weit in den Oktober die Flora und Fauna Einzug in eine der größten Brachflächen Leipzigs hält.

Ich bin hier sehr gern unterwegs, den über die Monate hinweg kann man die buntesten und schönsten Wildblumen sammeln, Tiere beobachten, die S-Bahnen beim Auftauchen aus der Tunnelröhre bestaunen, Sonnenuntergänge genießen und die Seele baumeln lassen.

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2.Feinkost

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Hinter einer vergoldeten Pforte verbirgt sich ein alter Schatz aus der Südvorstadt. Ich liebe das Feinkostgelände, weil es ein Veranstaltungsort für die ganze Familie ist.

Neben Büros und charmanten Läden wie dem Bekleidungsgeschäft Mrs.Hippie, dem Spieleladen Capito, dem Buchladen Serifee und dem Absturz bietet das Feinkostgelände das ganze Jahr über diverse Veranstaltungen, wie z.B. Streetfood-Märkte, Flohmarkt, das Sommertheater & Sommerkino an. Vor allem an lauen Sommerabenden gibt es kaum etwas schöneres, als mit einer Lipz und guten Freunden einen Film zu genießen. Bonus: Die Löffelfamilie selbst per SMS zum Leuchten zu bringen!

Adresse: Karl-Liebknecht-Straße 36, 04107 Leipzig
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr geöffnet


3. Photoautomat am Volkshaus

SONY DSCNur wenige Meter von der Feinkost entfernt, befindet sich die nächste „Location“. Warum ein Fotoautomat einer meiner Lieblingsorte ist? Weil hier die schönsten Erinnerungen festgehalten werden. Egal ob nach einem Nachmittag auf dem Spielplatz oder eine durchtanzte Nacht -das ist mein liebster Automat. Fotoautomaten sind leider relativ rar geworden. Die Fotos, die hier entstehen, haben größten schwarz-weiß Analogcharme, den eben nur Automaten bieten können und sind mit 2 Euro sind die Aufnahmen unfassbar günstig.

SONY DSCAdresse: Karl-Liebknecht-Straße 32, 04107 Leipzig
Öffnungszeiten: Rund um die Uhr geöffnet 😉


4. Wochenmarkt Leipzig

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Der Wochenmarkt in der Innenstadt bietet ein breites Angebot von Köstlichkeiten aller Art.  Meine persönliche Empfehlung ist dabei der Stand der Bäckerei Schwarze, an dem es neben buntem Blumenbrot auch die besten Florentiner in ganz Leipzig gibt. Es lohnt es sich vormittags da zu sein, da spätestens nach Mittag diverse Kuchensorten ausverkauft sind. Sonst hält der Markt von Biogemüse bis Fleischwaren vor allem regionale Spezialitäten bereit -und wunderbare Blumensträuße!

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Adresse: Markt (Marktplatz oder Augustusplatz), 04109 Leipzig
Öffnungszeiten: Markttage sind dienstags und freitags zwischen 09:00 bis 17:00 Uhr


5.Friedenspark

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Der Friedenspark ist selbst vielen Leipzigern nicht bekannt. Für mich ist er eine Besonderheit in der Leipziger Parklandschaft. Als ehemaliger Johannisfriedhof ist er heute ein Park mit vielen Möglichkeiten.

Ab den 2000ern wurde eine Reihe von Themengärten und Gedenkorten angelegt, wie z.B. der Duft- und Tastgarten, der Apothekergarten und die Gedenkstätten für Euthanasieopfer und die verstorbenen Kinder der Stadt. Aber auch ein Streetballfeld, einen Bolzplatz, Tischtennisplatte +Grillplatz und einen Kinderspielplatz bietet die Parkanlage. Der Spielplatz ist in einem guten Zustand und nicht überlaufen; im Winter bietet ein Hang eine tolle Rodelgelegenheit. Wenn du Ruhe und Abstand von Getümmel der Großstadt brauchst, ist das der richtige Park zum Erholen.

Am Friedenspark mag ich besonders, dass der Spagat zwischen Gedenken und der Integration neuer Aktivitäten so gut gelungen ist.

Erreichbarkeit: Straßenbahn: 15 (Ostplatz), 2, 16 (Deutsche Nationalbibliothek)
Bus: 60 (Ostplatz), 74 (Deutsche Nationalbibliothek)

Öffnungszeiten: Rund um die Uhr geöffnet


 

Wie bereits gesagt, ist dies hier nur eine klitzekleine erste persönliche Auswahl an Leipziger Lieblingsorten.

Ich bin mir sicher, dass die Liste auf jeden Fall durch weitere Blogposts in der Zukunft ergänzt werden wird… 

Bist du schon mal in Leipzig gewesen? Was macht es für dich aus?
Hast du hier auch Lieblingsorte, die du nicht missen kannst?

 

Herzlichst,

Julia

Der menschliche Körper (Rezension)

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Mit dem Schulanfang fing in unserer Familie ein ganz neues Kapitel an. Die kleine Miss zeigt immer mehr -ihr ohnehin schon starkes- Interesse an den ganz großen Themen des Lebens (die Frage, woher die Babys kommen, ist ein Klacks!).

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Vorgänge, die sich im Körper abspielen, wie es wohl in uns aussieht aussieht, wie Haare entstehen, sind nur einige der Fragen die derzeit ganz hoch im Kurs stehen. Daher war es neben Videoclips von Youtube nun wirklich an der Zeit, auch das Bücherregal des Kinderzimmers mit passender Literatur auszustatten.

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Fündig wurde ich bei Carnovskys Der menschliche Körper. Carnovsky ist ein Künstler- und Designer-Duo aus Mailand, hinter dem sich die Industriedesignerin Silvia Quintanilla aus Kolumbien, und der italienische Kunsthistoriker Francesco Rugi verbergen. Aus ihrer Feder stammt auch  Magsiche Welten. 

Nun aber zum Buch. Vornweg verrate ich gleich: Wir lieben diese Buch! Wenn ich wir schreibe, dann meine ich damit tatsächlich die ganze Familie.

Mithilfe einer Röntgenlupe kann man direkt unter die Haut schauen und jeweils Muskeln, Knochen und innere Organe auf einer Abbildung gesondert entdecken.

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Neben Farbtafeln von zehn unterschiedliche Körperteilen, gibt es Informationsseiten, die leicht verständlich Vorgänge erklären und darstellen und zum anderen erste Fachbegriffe vermitteln. Unser Favorit sind die Seiten zur Entstehung neuen Lebens bei einem Baby, weil sie ohne Kitsch ganz sachlich erklären, was im Mutterleib passoert.

 

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Zurecht wurde Der menschliche Körper  zum Gewinner des Jugendsachbuchpreises 2017 in der Kategorie Sachbuch Plus gekürt. Es ist ein klasse Buch, dass die kleine Miss nun schon in die Schule mitgenommen hat.


Der menschliche Körper
Eine Entdeckungsreise mit der Röntgenlupe
Mit Illustrationen von Carnovsky
Ab 7 Jahren

Gebundene Ausgabe: 64 Seiten
Prestel Verlag
ISBN-10: 3791372823
ISBN-13: 978-3791372822
Originaltitel: Illuminature


Ich danke ganz herzlich dem Prestel Verleg für die Bereitstellung dieses wunderbaren Praxisbandes. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

Das Kleiderschrank-Projekt (Rezension)

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Mode ist vergänglich, Stil niemals.

Coco Chanel

Seinen eigenen Stil zu finden, ist hohe Kunst, das hat auch schon Coco Chanel gewusst.

Mode hat mir von klein auf sehr viel Spaß gemacht. Aber mit dem Einstieg in die Arbeitswelt der „Lehrkörper“ und schon Monate im Voraus, stellte sich für mich die Frage: Was zieh ich bloß an? So banal die Frage auch wirken mag, sie bewegt mich wirklich, nicht nur in der Arbeitswelt, sondern auch im Alltag.

Wenn ich mich an meine eigene Schulzeit erinnere, dann vor allem an Lehrer und Lehrerinnen, die sich unauffällig gekleidet haben. Modische Lehrerinnen habe ich indes für ihren Mut bewundert, aus dieser ungeschriebenen Uniform herauszubrechen.  Mode heißt für mich, ein Stück weit das Innere nach Außen zu kehren.

Auch wenn es für Lehrer/innen keinen direkten Dresscode oder eine Uniform gibt, folgen viele dem ungeschriebenen Gesetz der Unauffälligkeit. Aber auch dabei kann viel falsch gemacht werden, wenn Passform, Farbe, Größe und Stil einfach nicht zum Träger passen, dafür findet sicher jeder ein Beispiel aus seiner sozialen Umgebung.

Mein Kleiderschrank ist ein guter Spiegel meiner Shoppingseele. Dort hängen so einige  Kleider. Besonders gemustert/geschnitten/bestickt gibt es für jeden Anlass etwas -außer dem Alltag… Und es schmerzt mich, dass viele der guten Stücke 364 Tage im Jahr ihr Dasein hinter geschlossenen Schranktüren verbringen müssen. Ein paar ganz wenige hängen sogar ungetragen da.

Ein Plan musste also her!:-)

In den letzten Wochen habe ich  Das Kleiderschrank-Projekt von Anuschka Rees
gelesen. Weil es sehr geholfen hat, etwas Klarkeit darüber zu bekommen, wie momentan mein sogenannter „Stil“ ist und wo mein Stilweg hinführen könnte, möchte ich eine kleine Buchvorstellung mit euch teilen!

Was ich an Das Kleiderschrank-Projekt sehr mag, sind die detailierten Infos, Aufgaben und Tipps. Wenn man Schritt für Schritt die Kapitel durcharbeitet, erfährt man sehr viel über sich selbst, seine Stil-Persönlichkeit und Ziele für nächste Shoppinginvestionen, die sich wirklich lohnen.

So habe ich feststellt, dass ich im Alltag fast ausschließlich Jeans trage, aber tief im Innersten ein Kleidermädchen bin (was keine wirkliche Überraschung war).

Als ich mit dem Buch „durch“ war, hatte ich das Gefühl, ein klareres Bild von der Art und Weise zu haben, wie ich mich kleiden möchte und was meine Geht-immer-Varianten sind. Auch wie ich in Zukunft cleverer einkaufe.

Es fühlt sich toll an, nun eine Idee zu haben, wie mein Kleidungskonzept aussehen kann mit Stücken, die ich nicht nur wunderschön finde, sondern auch prima im Alltag tragen kann.

Wohoo!

Eine feine Sache ist, dass die Ratschläge nicht wie die typischen Basic-Listen aus Zeitschriften sind, mit Teilen, die unbedingt JEDER Kleiderschrank braucht.  Wir alle sind verschieden und das ist wunderbar und ich freu mich, dass das Buch mir geholfen hat einen ganz individuellen Plan zu entwickeln, der zu meiner Gaderobe passt.

Ich freue mich sehr, dass ich zufällig auf das Buch gestoßen bin. Wenn euch die Zusammenstellung der Gaderobe von Dingen, die du liebst und Dingen die nützlichen sind, auch so manches Mal Schwierigkeiten bereitet, dann könnte dieses Büchlein vielleicht etwas für dich sein!

Liebste Grüße

Julia

Ich danke dem Dumont-Buchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.


Anuschka Rees: Das Kleiderschrank-Projekt

Dumont-Buchverlag

Hardcover, gebunden, 272 Seiten, Originalverlag: Ten Speed Press, Berkeley 2016, Originaltitel: ›The Curated Closet. A Simple System for Discovering Your Personal Style and Building Your Dream Wardrobe‹

ISBN 978-3-8321-9926-5

 28 Euro

Gute Vorbereitung ist alles.

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Um Neuanfänge dreht sich momentan alles bei uns. Der wohl Größte steht im Sommer an, denn da heißt es: Alles auf Schulanfang!

Da ich mindestens genauso aufgeregt bin wie die kleine Miss, macht es mir umso mehr Freude, im Vorfeld alles zu planen. Ein Schulanfang ist ein bisschen wie eine Hochzeit, zumindest was die Organisation angeht. Man sucht sich nicht nur eine Schule aus, sondern organisiert auch eine Partylocation, gutes Essen und Getränke, verwirft die Gästeliste ein paar Mal, plant Spiele, …

Für den eigentlichen Schulbeginn ist die Vorbereitung des Arbeitsplatzes für das zukünftige Schulkind und die Ranzenfrage essentiell. Was den Arbeitsplatz betrifft, sammle ich seit Monaten Inspirationen (vor allem für meinen eigenen Arbeitsbereich:-)).

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Bei der ganzen Planung endete der Schreibtischkauf in einem spontanen Liebe-auf-den-ersten-Blick-Kauf bei Ikea. Es ist ein Schreibtisch für Erwachsene, aber dank der schlanken ausgestellten Beine und seiner schmalen Arbeitsfläche ideal für die kleine Miss. Ich hoffe, dass er ihr lange gefallen wird.

Lange habe ich überlegt, was alles auf den Schreibtisch gehört. Ich wollte eine inspirierende Arbeitsumgebung schaffen, die Spaß macht und dazu einlädt, selbst kreativ zu werden. Auf dem Schreibtisch hat deshalb ein riesiges abstraktes Selbstportrait aus Unizeiten seinen Platz gefunden. Dazu ein Buchhalter, der wie der Schreibtisch selbst aus Bambus hergestellt ist, eine LED-Lampe und ein kupferner Drahtkorb mit Kleinigkeiten. In dem Drahtkorb ist ein Programmheft vom letzten Opernbesuch, ein Eimer mit vielen Bügelperlen und einer Sukkulente. Die kleine Miss hat hier die Gelegenheit sich als Pflegerin zu erproben, bevor es um ein eigenes Haustier geht.:-)

Der Schreibtisch hat noch drei Schubladen, in denen neben Malblättern weitere Schulutensilien ihren Platz finden.

 

Die Frage des richtigen Schulranzens war da schon schwerer. Ich selbst hatte als Kind Probleme mit dem Rücken und meine Eltern haben immer sehr darauf geachtet, dass ich ergonomische Schultaschen und Rucksäcke trage.

Bei der Suche erwartete uns ein Überangebot und die Qual der Wahl. Wir haben uns schließlich für einen Ergobag cubo entschieden. Primär war mir eine ergonomische Tragweise wichtig und die haben wir beim Cubo gefunden.

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Die kleine Miss war schon immer ziemlich schmal und der Ranzen passt dank Verlauf in die Höhe und nicht wie üblich in die Breite dem kleinen Körper gut an. Er hat einen Hüft- und einen Schultergurt und ähnelt dabei Trekkingrucksäcken. Ein Fliegengewicht ist er mit seinen 1100 g dazu auch.

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Wie beim Schreibtisch, haben wir hier auch auf Nachhaltigkeit geachtet. Der Cubo besteht aus Textilien, die 100%ig aus recycelten PET-Flaschen bestehen.

Schwieriger wurde nur die Modellauswahl. Denn da gibt es alles, was das Herz sich wünschen kann.

Weil der Ranzen vom kleinen Mann noch nachgenutzt werden soll, haben wir uns für den DinosauriBär entschieden. Er hat eine grüne, pflanzenähnliche Musterung und -wie der Name schon verrät- Dinosaurier-Kletties zum Anstecken. Die kleine Miss darf sich später noch andere Kletties aussuchen, aber mit der Ranzenfarbe ist sie zufrieden.

Der Ranzen ist in 3 Fächer im Innenteil aufgeteilt und außen findet sich noch ein weiteres Fach. Platz ist auf jeden Fall genug für Federmäppchen, Brotbüchse, Trinkflasche und Co.. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie der Cubo sich im Schulalltag machen wird. Zum Ranzenset gehört noch eine Schlampermappe, ein Sportbeutel, 4 Kletties und last but not least eine prall gefüllte Federmappe.

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Soweit steht also ein Teil unserer Vorbereitungen für den Ernst des Lebens.

Auf welche großen und kleinen Projekte bereitet ihr euch gerade vor?

Alles Liebe und einen guten Start in die neue Woche,

Julia

 


Ich danke dem Team von Ergobag für den lieben Kontakt und die sehr schöne Kooperation. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

 

 

 

new beginnings.

 

20170127_115831Seit mehreren Wochen überkommt mich ein Gefühlscocktail aus Freude, Angst, Aufregung und ganz viel Herzklopfen. Mal überwiegt die Aufregung, mal das Gefühl, das mir alles über den Kopf wachsen wird und ich mich in Überstunden überschlagen werde und mich ab sofort von meinem Privatleben verabschieden darf.

Für mich steht ein weiterer wichtiger Schritt im Leben an, ab Februar werde ich die Tafel regieren und mich meiner bisher größten Herausforderung stellen: dem Arbeitsleben als Studienreferendarin.

Es war schon klasse, endlich meine Masterarbeit abzugeben. Ein großer Schwall an Stolz auf mich selbst, aber vor allem auf Familie und Freunde, die mich in dieser Zeit als nervliches Wrack ertragen haben (DANKE!!!). So lernt man seine eigenen Grenzen kennen:-). Ein glorreiches Kapitel meines Lebens neigte sich dem Ende. Und so ganz Abschied nehmen wollte ich nicht. Uni ist was feines. Ich muss wohl ehrlich zugeben, dass ich Lernen insgeheim sehr mag. Viel leicht zu sehr. Für Lebensabschnitte gilt aber das gleiche wie für Partys: man soll gehen, wenn es am schönsten ist.

Nun also Referendarin. Damit sind viele Ansprüche an sich verbunden und das Wissen, dass andere sicher mindestens genauso hohe Erwartungen haben werden, macht die Sache nicht leichter. Ein erstes Treffen letzte Woche mit meinen zukünftigen Mitstreitern (3 jungen Herren) brachte erste Erleichterung: Ich bin damit nicht allein. Und zweitens: das wird eine gute Selbsterfahrung. Gegebenenfalls werden wöchentlich Treffen in einer Bar unseres Vertrauens stattfinden, so wie gestern Abend.

Die letzten Tage bevor es losgeht, genau 4 an der Zahl, werde ich in vollen Zügen genießen. Und an meiner Liste weiterschreiben, welche Dinge mir besonders wichtig sind und als Erinnerung in den Kalender eintragen. Zum Glück habe ich glücklicherweise ganz tolle Freundinnen, die mich zu Kaffeekränzchen, Grillabende und Clubs schleppen werden, wenn ich zu unausgeglichen bin.

“The secret to doing anything is believing that you can do it. Anything that you believe you can do strong enough, you can do. Anything. As long as you believe.”

Bob Ross

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In diesem Sinne wünsche ich euch Mut, Selbstvertrauen und Passion beim Meistern der Herausforderungen des Lebens.

Julia